Kompetenzagentur Frankfurt
Übergangsmanagement zur sozialen und beruflichen Integration Jugendlicher und junger Erwachsener
In Frankfurt am Main wird die Kompetenzagentur durch das Internationale Familienzentrum e.V. getragen. In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Bund beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zwei Standorten Jugendliche und junge Erwachsene am Übergang in die Arbeitswelt.
Die Kompetenzagentur Frankfurt wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union sowie das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main.
Die Kompetenzagentur Frankfurt bündelt verschiedene Ansätze und Handlungsstränge der aktivierenden arbeitsweltbezogenen Jugendarbeit, auch im schulischen Kontaext. Sie verknüpft diese als kompetente Partnerin der Jugendlichen mit den zuständigen kommunalen und lokalen Institutionen, mit dem Ziel, das Selbsthilfepotenzial von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu aktivieren.
In der an den persönlichen Fähigkeiten und Stärken orientierten Berufswegeplanung wird der Übergang in das Arbeitsleben, in weiterführende Bildungsgänge oder in andere Formen des beruflichen Einstiegs begleitet und unterstützt.
Dabei werden die Jugendlichen durch die MitarbeiterInnen der Kompetenzagentur in ein umfangreiches Netzwerk miteinbezogen und damit die soziale und arbeitsweltbezogene Integration der Jugendlichen und jungen Erwachsenen nachhaltig gestärkt.
Das Erkennen interkultureller Ressourcen als Stärken und das Konzept des interkulturellen Lernens nimmt das Gegenüber gleichberechtigt, aber dennoch als „anderen“ Menschen wahr.
„Unter interkultureller Kompetenz wird ein Set von Fähigkeiten verstanden, die es einer Person ermöglichen, in einer kulturellen Überschneidungssituation unabhängig, kultursensibel und wirkungsvoll zu handeln.“ (Grosch/Groß/Leenen: 2000, S. 8).
Gender Mainstreaming als Strategie ermöglicht in unserer Arbeit den systematischen Einbezug der Dimensionen sozialer Differenzierung wie Geschlecht, Bildung, soziale Klasse, Region, Migration und Alter in die Planung und Umsetzung der Zusammenarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.








